Kultur

Der Verein

Seit 2017 finden auf Schloss Riedegg Musikveranstaltungen statt. Diese werden vom Kulturverein organisiert. Die meisten Mitglieder des Vereins haben seit Jahren einen Bezug zum Schloss und zur Burg Riedegg. Dieses Juwel in der Region Gusental war über viele Jahrhunderte der Sitz der Herrscher über der Region.

Das wunderschöne Ambiente eignet sich vornehmlich für klassische Musik und bietet einen entsprechenden Rahmen für ein unvergessliches Konzerterlebnis. Die spätbarocke Schlosskapelle und die ehemalige Rekreation der Patres eignen sich hervorragend für Kammermusik. Die Burgruine, der Schlosshof und die Reiterstiege bieten eine geschmackvolle Kulisse für Aug und Ohr.

PROGRAMM 2018

Musikalische Geisterstunde: Konzertzyklus auf Schloss Riedegg - Frühjahr 2018

mit Musikern des Brucknerorchesters Linz unter der Leitung von Prof. Werner Steinmetz

 

13.4. Eröffnungskonzert mit Blechbläserensemble

Von Giovanni Gabrieli (1557-1612) bis Richard Strauss (1864-1949) Canzonen und Fanfaren
Modest Mussorgsky (1839-1881) Bilder einer Ausstellung

 

22.4. 2. Konzert: „Bruckner- Mozart“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquintett c-Moll, KV 406
Anton Bruckner (1824-1896) Streichquintett F-Dur WAB 112

 

16.5. 3. Konzert : „Frankreich“

Camille Saint-Saëns (1835-1921) - Fantasie op 95 - für Violine und Harfe
Maurice Ravel (1875-1937) - Duo - für Violine und Violoncello
Henriette Renié (1875-1956) - Légende - für Harfe
Jacques Ibert (1890-1962) - Fünf Stücke für Trio

 

27.5. 4. Konzert: „Verklärte Nacht“

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) - „Souvenir de Florence“ Streichsextett in d-Moll
Arnold Schönberg (1874-1951) - „Verklärte Nacht“ Streichsextett (op 4)
nach dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel

 „Diese Konzerte sind eine kulturelle Bereicherung der Region Gusental und eine
künstlerische Belebung des idyllisch gelegenen Schlosses Riedegg. Sie sollen für jeden
Besucher ein ganz besonderes Erlebnis werden.
Noch bevor die eigens von mir komponierte Fanfare von den Türmen des Schloßes
erklingt, wird der Ruf des Löwen von Riedegg zu hören sein.
Nach betreten des Innenhofes wird eine geisterhafte Atmosphäre den Zuhörer zu den
Konzerten entweder in der Ruine oder in die Schloßkapelle begleiten.“
Prof. Werner Steinmetz

Alte Musik auf Schloss Riedegg

6.4.2018  19:30  Vivaldi und Bach – Eine Soiree für Cembalo und Violine - Ensemble Castor

6.7.2018  19:00  Barocke Trompetenmusik auf der Reiterstiege „Vom Kriegsgeschmetter zu virtuosen Kaskaden -200 Jahre Trompentenmusik“  mit dem Schwanthaler Trompetenconsort

6.8.2018  19:30  Die Vier Jahreszeiten von A. Vivaldi - Ensemble Castor

8.8.2018  19:30  Die Vier Jahreszeiten von A. Vivaldi - Ensemble Castor

Sonstige Veranstaltungen

6.4.2018  19:00 Vernissage „der Mensch“

25.05.2018 Lange Nacht der Kirchen von 19:00- 24:00 in der Schlosskapelle

15.06.2018 ab 19h Sommerfest im Schlosshof

KONTAKT

Kartenbestellungen unter:  info@adfontes-medizin.at
Obmann: Dr Christian Wiesinger 0664 73329666

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Musik und Medizin

Was hat der Kulturverein mit einem Fachärzte- und Therapiezentrum gemeinsam? Musik hat  Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie senkt die Herzfrequenz und den Blutdruck, beruhigt die Atmung und reduziert Stresshormone, wie neuere Studien zeigen.

Wer Barockmusik hört, tut beispielsweise etwas für Herz und Kreislauf. Dies ist das Ergebnis der Forschungsgruppe unter der Leitung von Kardiologe Hans-Joachim Trappe vom Marien Hospital in Herne. Vor allem Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach  Haben  positive Effekte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das Hören dieser Musikstücke führt zur Erweiterung der Gefäße und Blutdrucksenkung. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass diese Musikstücke Kantaten Blutdruck und Herzfrequenz in ähnlicher Weise wie Medikamente senken. Für die Therapie eignen sich vor allem ruhig dahinfließende Werke.

 

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zum Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Amsterdam

Musik ist gut für die Herzgesundheit

Amsterdam, 2. September 2013 – Angenehme Musik verbessert bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung die Gefäßfunktion. Das zeigt eine Studie aus Serbien, die auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurde. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn regelmäßiges Musikhören mit körperlichem Training kombiniert wird.

„Im Zusammenhang mit kardiovaskulären Risikofaktoren und bei kardiovaskulären Erkrankungen büßt das Endothel, also die Innenwand von Gefäßen, an Funktionsfähigkeit ein“, so Studien-Koautorin Prof. Marina Deljanin Ilic (Universität Nis, Niska Banja, Serbien). „Nachdem insbesondere die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) durch das Endothel für die Gefäße eine wichtige Rolle spielt, ist heute die Verbesserung der Endothelfunktion ein wichtiges Therapieziel bei Koronarpatienten.“ Einen bedeutenden Beitrag dazu kann Bewegung leisten.

In der aktuellen Studie wurden 74 Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit untersucht. Die Endothelfunktion wurde anhand verschiedener Blutmarker wie Stickstoffoxiden (NOx) oder Xanthinoxidase (XO) gemessen. Die Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen unterteilt: Eine machte ein medizinisch überwachtes Fitnesstraining, die zweite führte dasselbe Trainingsprogramm durch und hörte zusätzlich täglich 30 Minuten lang von den Teilnehmern jeweils individuell bevorzugte Musik. Die dritte Gruppe absolvierte nur das Musikprogramm.

Nach drei Wochen waren die NOx-Werte in der Musik-Gruppe und in der kombinierten Musik-Trainings-Gruppe angestiegen, wobei die Kombination von Musik und Bewegung die besten Ergebnisse zeigte. Die XO-Werte gingen in allen drei Gruppen zurück, am deutlichsten wiederum in der Gruppe, die das Bewegungsprogramm und Musik verbunden hatte. Die körperliche Belastbarkeit hatte sich im Vergleich zum Studienbeginn in der Musik-Trainings-Gruppe um 39 Prozent verbessert, in der Trainingsgruppe um 29 Prozent und in der Gruppe, die nur Musik hörte, um 19 Prozent.

„Dass das Hören von als angenehm erlebter Musik zu einer Verbesserung der Endothelfunktion beiträgt, könnte mit der Ausschüttung von Endorphinen und deren Effekt auf die NO-Bildung zu tun haben“, so Prof. Deljanin Ilic. „Welche Musik dafür geeignet ist, hat ausschließlich mit persönlichen Vorlieben zu tun, sie sollte jedenfalls als angenehm und entspannend erlebt werden.

Pressetext DGK 09/2013 DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR KARDIOLOGIE